Warum es gefährliche Affirmationen gibt – und wie du sie wirksam machst in 3+1 Schritten

Es soll gefährliche Affirmationen geben? Ein Blick ins Internet und es wird deutlich: Affirmationen sind toll! Sie motivieren dich, verändern dich zum Positiven und machen dich glücklich.

Warum also solltest du achtsam sein bei der Arbeit mit Affirmationen und wieso gibt es sogar gefährliche Affirmationen?

 

Definition: Gefährliche Affirmation oder wirksame?

Zunächst die Definition: Eine Affirmation ist eine positiv bewertete Aussage über einen Menschen, eine Handlung oder eine Situation. Meist beziehen sich Affirmationen auf dich selbst. Zum Beispiel:

Ich bin schön.
Ich bin wertvoll.
Ich vertraue mir und meiner Intuition.

Durch regelmäßiges Wiederholen sollen Affirmationen dazu führen, dass du die positiven Inhalte der Affirmation verinnerlichst und eine gesunde neue Weltsicht oder ein starkes Selbstbild erlangst.

Grundsätzlich ist das auch richtig. Grundsätzlich wirken Affirmationen so. Grundsätzlich verändern sie dich von innen nach außen.

Gäbe es da nicht einen Haken, der aus wirksamen Affirmationen gefährliche Affirmationen macht.

 

Darum gibt es gefährliche Affirmationen

Der Haken ist dein bewusst denkender Verstand. Der Ego-Verstand, der alles kommentiert und bewertet. (Lies auch: Wie du die Identifikation mit dem Ego-Verstand loslässt und deine Intuition findest.)

Wenn du dich vor den Spiegel stellst und mantraartig rezitierst „Ich bin schön. Ich bin so schön. Ich bin schön“, dann rufst du deinen Ego-Verstand schnell auf den Plan.

Du kannst dir deinen wertenden Kritiker wie ein kleines Teufelchen auf deiner Schulter sitzend vorstellen. Jedes Mal, wenn du dich gequält im Spiegel anlächelst und dir einzureden versuchst „Ich bin so schön“, platzt es aus dem Teufelchen heraus; „Wem willst du etwas vormachen? Sieh dich doch nur an, du hässliches Entlein. Da ein graues Haar, bei den Augen und am Hals Falten. Und die Speckröllchen sind auch nicht zu übersehen.“

Schlussendlich gibst du dem Ego-Kritiker recht. Doch tapfer wiederholst du deine gefährliche Affirmation. Je mehr du dich schönreden möchtest, umso lauter wird die Gegenstimme in dir.

 

Gefährliche Affirmationen: Das passiert genau

Als Menschen verfügen wir über zwei Arten der Vernunft: das Denken und das Fühlen. Verstand und Intuition. Beide sind gleichermaßen wichtig für die Wirksamkeit von Affirmationen.

Wenn du mit Affirmationen arbeitest, die dich (= deinen Ego-Verstand) nicht überzeugen, dann wirken zwei gegensätzliche Kräfte in dir.

Affirmationen wirken am besten auf der unbewussten, der intuitiven Ebene. Diese macht 95 Prozent deiner Wahrnehmung aus. Damit ist sie sehr mächtig. Doch wirksam wird sie nur dann, wenn sie auch erreicht wird. Bevor du auf die unbewusste Ebene der Intuition gehen kannst, ist es notwendig, den der Intuition vorgeschobenen Filter des bewertenden Ego-Verstandes zu durchbrechen. Denn sonst bleibt nur die Kritik als – in diesem Fall negative – Affirmation hängen.

 

3 + 1 Tipp, um gefährliche Affirmationen wirksam zu machen

Um Affirmationen wirksam zu machen, ist es hilfreich, wenn du sie fühlst. Dann ziehen Verstand und Intuition an einem Strang. Das klappt so:

1) Schwäche die Affirmation ab

Anstatt zu sagen „Ich bin schön“, sage „Ich bin gewillt, mich schön zu finden.“
Mit dieser Aussage kann dein Ego-Kritiker mitgehen und du trittst dir selbst gegenüber glaubwürdig auf.

2) Finde Wahrheiten

Schau, wo die Aussage der Affirmation schon richtig für dich ist. Vielleicht magst du deine Hände, deinen Bauch, dein Lächeln. Wenn du die Affirmation „Ich bin schön“ dann sprichst, dann denke bewusst an die Aspekte, für die sich die Affirmation richtig für dich anfühlt.

3) Löse Blockaden und Verhinderer auf

Du kannst auch ganz bewusst mit der Kritik deines Egos arbeiten. Notiere die Ansichten, die dein Ego-Verstand zum Besten gibt, wenn du die Affirmationen verwendest. Anschließend nütze meine Heilsätze der Transformation, um eine negative Überzeugung in dir aufzulösen.

4) Reiße das Übel an der Wurzel aus

Manche Überzeugungen sind sehr hartnäckig. Sie gehen tiefer, als du mit deinem bewussten Denken kommen kannst. Dann darfst du um Unterstützung bitten. Profis lassen sich helfen. Nutze die Technik der aktiven Transformation, die du im Seminar „Ankommen bei dir selbst!“ lernst, um Blockaden an ihrer Wurzel zu entdecken und aufzulösen.

 

Affirmationen sind wirksam, wenn du sie fühlen kannst

Wenn du Ja zu einer Affirmation sagen kannst, dann wirkt sie. Ein klares Ja bekommst du am schnellsten, wenn du die Aussage fühlen kannst und sie so auf der unbewussten Ebene der Intuition abspeicherst.

Nicht alle Tage sind gleich.

An manchen Tagen werden dir bestimmte Affirmationen leichter fallen als an anderen. Nutze die jeweilige Tagesverfassung, um den leichten Weg zu nehmen. Die Intuition mag es leicht.

Und vielleicht möchtest du die Affirmation „Mein Leben ist leicht“, gleich mal für dich ausprobieren.

Magst du es mit mir teilen: Welche ist deine Lieblingsaffirmation?

Über mich

Blog Intuition Corinna Maria Pfitzer
Meine Bestimmung ist es, Menschen in ihre Freiheit zu führen. Und Übersetzerin zwischen den Welten zu sein. Für dich wünsche ich mir, dass du echt wirst und dein Leben ganz lebst. Wenn du möchtest, dann unterstütze ich dich damit: in Blogartikeln, in Coachings mit Reading, in Seminaren.

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Corinna Maria Pfitzer e.U. Persönlichkeitsentwicklung | Intuitionstraining | Unternehmensberatung hat 4,97 von 5 Sternen 147 Bewertungen auf ProvenExpert.com