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„Tja, also, und das ist Hans!“ Freudstrahlend zieht meine Freundin Susi ihren männlichen Begleiter neben der Eingangstür hervor und präsentiert ihn mir stolz. Ein unangenehmer Schauer läuft mir den Rücken hinunter, mein Magen zieht sich zusammen und mir wird kurz schlecht. Dann strecke ich lächelnd meine Hand aus, um die von Hans zu schütteln: „Herzlich willkommen! Schön, dass wir uns kennenlernen! Bitte kommt rein, die anderen sind schon da.“

Als Gastgeberin des Abends habe ich wenig Zeit, um mich länger mit der neuen Eroberung meiner Freundin zu beschäftigen. Ich fülle Drinks nach und zaubere immer wieder kleine Köstlichkeiten aus Backofen und Kühlschrank, als Susi die Küche stürmt und mir verschwörerisch zuflüstert: „Und, wie findest du ihn?“ – Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Schließlich hatte ich noch keine Gelegenheit mich mit Hans auseinanderzusetzen. Aber so viel weiß ich: Ich mag ihn nicht. Doch das kann ich Susi unmöglich sagen. Endlich hat sie jemanden gefunden – nach so langer Zeit. Ich wünsche ihr, dass es diesmal klappt. Also weiche ich aus: „Ich hab noch nicht viel geplaudert mit ihm. Aber er sieht sehr gut aus. (Was stimmt!) Und er scheint sich gut in die Gruppe zu integrieren.“ Dabei deute ich auf das Grüppchen, wo Hans wild gestikulierend eine Geschichte zum Besten gibt und die Lacher auf seiner Seite hat.

Später am Abend, als wir die Reste der Party beseitigen, frage ich meinen Mann, was er von Hans hält. Er zuckt nur mit dem Schultern. Ihm ist der Typ egal. Doch ich hadere mit mir. Soll ich Susi von meinem Bauchgefühl erzählen? Es entbehrt jeder Grundlage. Weder kenne ich Hans noch weiß ich mehr als das, was Susi über ihn erzählt hat: Geschieden, eine Tochter, kaufmännischer Angestellter in einem Elektronikladen, zurückhaltend mit Worten, doch unglaublich süß, wenn er einem tief in die Augen blickt. Ich beschließe, der gesunden Menschenkenntnis meiner Freundin zu vertrauen und alles daran zu setzen, Hans zu mögen, damit Susi endlich ihr Glück finden kann.

Drei Monate später sitzt eine vollkommen aufgelöste Susi auf meiner Couch und heult sich die Augen aus dem Leib. Tatsächlich ist Hans gar nicht so sehr geschieden, wie er es Susi weismachen wollte. Blöd, dass die bisher-nicht-an-Scheidung-denkende-Ehefrau eines Abends vor Susis Wohnungstür aufgetaucht ist und Hans seinen Koffer überreicht hat, um im Gegenzug seinen Wohnungsschlüssel einzufordern.

In dem Moment tut Susi das einzig Richtige: sie stellt den verdutzen Hans auf den Flur neben seinen Koffer und schließt dir Tür – für immer. Für solche Aktionen bewundere und liebe ich sie!

Bei unserem Couch-Rotwein-Mitgefühl-Aufbau-Therapiegespräch wird schnell klar, dass auch Susi von Anfang an ein mulmiges Gefühl hatte. Doch der sehnliche Wunsch, endlich eine Partnerschaft zu leben, hat sie blind für die Warnsignale werden lassen. Vor allem, wo doch von außen betrachtet alles zu passen scheint und es keine rationalen Gründe gibt, diesen gutaussehenden Mann von der Bettkante zu stoßen. Erst als ihr klar wird, dass ihr erster Eindruck von Hans richtig ist, handelt sie – entschlossen, schnell und klar.

Unnötig zu sagen, dass sich ein klitzekleiner Teil in mir freut und ruft: „Ich hab’s doch gleich gewusst!“ Auch unnötig zu sagen, dass ich nur innerlich jubiliere und meiner Freundin gegenüber stattdessen beteuere: „Sei froh, dass es sich so schnell geklärt hat und du nicht erst in einem halben Jahr herausfindest, wie er wirklich ist.“

„Ich hab’s doch gleich gewusst!“ – Herzliche Grüße, deine Intuition.

 

Doch was ist diese Intuition, die uns immer wieder – ungefragt und nicht rational erklärbar – Ratschläge gibt und Impulse liefert?

Intuition wird neben den fünf Sinnen des Menschen sehen, hören, riechen, schmecken, tasten auch als sechster Sinn bezeichnet. Dieser Sinn liefert uns eine Information, die wir mit den klassischen fünf Sinnen nicht beschreiben können. Am Beispiel von Hans geben mir die fünf Sinne zum Beispiel folgende Einsichten:

  • Sehen: Ich erkenne, dass Hans groß, schlank und (subjektiv) gutaussehend ist. Ich sehe die Kleidung, die er trägt, und kann diese gut oder nicht gut finden.
  • Hören: Ich kann hören, was Hans sagt und wie seine Stimme klingt. Seine Stimme kann ich als melodiös und wohltuend oder als aufreibend und nervend empfinden.
  • Riechen: Ich kann Hans‘ Parfum, sein Duschgel oder nach einer langen Partynacht auch seinen Schweiß riechen. Je näher Hans komme, umso mehr kann ich auch seinen eigenen persönlichen Duft wahrnehmen.
  • Schmecken: Meine Freundin Susi konnte Hans auch schmecken. Küssen ist eine Möglichkeit. Wir wenden diesen Sinn bei Menschen eher selten an, bei Essen ist er aber prima!
  • Tasten: Durch das Händeschütteln bei der Begrüßung konnte ich Hans auch ein wenig „ertasten“, viel mehr noch als durch das bei uns freundschaftlich übliche „Bussi-links-Bussi-rechts“.

In jedem Fall bilde ich mir über die äußere Wahrnehmung durch meine fünf Sinne eine Meinung über alles, was mir begegnet. Mit der Wahrnehmung verhält es sich nun so wie mit einem Eisberg: nur 5% des Gesamten ist erkennbar. Die restlichen 95% meiner Wahrnehmung liegen – wie beim Eisberg – im Verborgenen. Und dennoch nehme ich sie wahr. Unbewusst. In meinem Inneren. Genau das ist Intuition!

 

Intuition ist die Fähigkeit, schnell gute Einsichten zu gewinnen und klare Entscheidungen zu treffen ohne bewusste Entscheidungsgrundlage vorliegen zu haben.

Fünf Sinne machen 5% meiner Wahrnehmung aus und ein Sinn die restlichen 95%. Erschreckend? Mitnichten! Genau das Gegenteil ist der Fall: ich kann mit dem Training eines einzigen Sinnes mein gesamtes Potenzial erschließen. Und das Tollste daran: Mit dem Einsatz der „richtigen“ Intuition habe ich die beste Beraterin meines Lebens immer an meiner Seite.

Unbewusst beantwortet jeder von uns beim Kennenlernen neuer Menschen, folgende vier Fragen sofort mit Ja oder Nein:

  • Ist er/sie mir sympathisch?
  • Ist er/sie mir unsympathisch?
  • Ist er/sie egal bzw. neutral?
  • Ist er/sie ein möglicher Partner für mich?
    (Bei „Partner“ meine ich nicht nur Sexual-, sondern auch Geschäftspartner etc.)

Diese vier Fragen stellen wir uns nicht bewusst, aber wir wissen die Antworten sofort. Danach setzt unsere bewusste Wahrnehmung ein, die die fünf äußeren Sinne nützt, um Informationen zu bekommen. Dadurch, dass wir heute in einer Welt der Reizüberflutung und des Information Overloads leben, ist es essenziell, dass wir uns auf unsere Intuition verlassen können. Denn verstandesmäßig alles erkennen, analysieren und abwägen zu müssen, würde für die rund 20.000 Entscheidungen, die wir täglich treffen, viel zu lange dauern.

Stellen wir uns nur mal bei Hans vor, wie die Entscheidungsfindung ob ich ihn gut finde oder nicht, mit den fünf Sinnen funktioniert hätte: Ich hätte sein Äußeres einer Prüfung unterzogen: Sind seine Haare gewaschen? Finde ich seinen Haarschnitt adrett? Ist er frisch rasiert? Sind Haut und Hände gepflegt? Die Schuhe geputzt? Ist seine Kleidung sauber und frisch? Ist die Kleidung passend für den Anlass? Ist er groß genug? Mag ich seine Nase? Seine Augen? Sind seine Zähne weiß genug? – Alleine nur beim Anwenden des ersten Sinns müsste ich eine schier unüberwindbare Anzahl an Fragen stellen und die Antworten einer Skala entsprechend bewerten und analysieren. Das Ergebnis würde mir dann nur zu einem Bruchteil sagen können, was ich von Hans halte.

Was für ein Glück, dass wir unsere Intuition haben! Sie sagt uns ohne Umschweife genau das, was wir jetzt an Information brauchen, um weitermachen zu können. Ich mag jemanden nicht. Gut. Dann kann ich weiterziehen. Ich brauche mir keine Gedanken über das Warum zu machen. Das hat meine Intuition, meine Beraterin, bereits erledigt.

Du siehst: Ein Leben mit deiner Intuition als Beraterin wird einfacher und unkomplizierter. Es wird schneller und leichter. Brauchst du noch mehr Gründe, um auf deine Intuition zu hören? Dann habe ich jetzt den allerbesten!

Die Liebe!

Die Liebe ist der beste Beweis, dass es unsere Intuition gibt und dass sie nützlich und gut ist! – Ich habe bis heute noch niemanden getroffen, der glücklich in seiner Partnerschaft ist und mir rational erklären konnte, warum sein Partner der passende ist. „Es war ein ganz besonderes Gefühl.“ „Es hat auf Anhieb gepasst.“ „Ich wusste es sofort: beim ersten Mal sehen.“  – Herzliche Grüße, deine Intuition.

Nütze die beste Beraterin aller Zeiten für dich – jetzt! Vereinbare noch heute einen Termin zum Kennenlernen, um deine Intuition für dich wieder hörbar zu machen. Oder erlerne die Methode „Intuitive Power“ in einem meiner Seminare, damit auch dir die beste Beraterin aller Zeiten für immer zur Verfügung steht! Ich freu mich auf dich!